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[Die Industrie der Steine + Erden]






Schwerpunktthema Gabelstapler

Heute und Morgen enentbehrlich beim Stückguttransport


Gabelstapler gehören in die Kategorie der Flurförderzeuge und dienen dem innerbetrieblichen Transport von Lasten. In der Steine und Erden-Industrie sind sie vielseitige Helfer vor allem in Beton- und Betonfertigteilwerken, in der Naturstein-Industrie, in der Zement-, Kalk- und Gips-Industrie, wenn es darum geht, Stückgüter innerbetrieblich zu transportieren und zu verladen. Geländegängige Stapler werden aber auch in der Gewinnung von Naturwerkstein eingesetzt. Außerdem sind Gabelstapler vielfach in Werkstätten anzutreffen.

Nach jüngsten Prognosen wächst der Weltmarkt für Lagertechnikfahrzeuge weiter an. Vor diesem Hintergrund sind alle Hersteller damit befasst, ihre Produkte ständig zu optimieren und weiter zu entwickeln. Dies gilt vor allem im Hinblick auf die Antriebssysteme, das "Handling" und den Fahrerkomfort, aber auch bezüglich der sicherheitsrelevanten Komponenten. Hier beeinflussen auch neue Vorschriften die Konstruktion neuer Gabelstapler. Ein Gedanke bei der Optimierung ist, das Sichtfeld für den Fahrer zu verbessern. Die Still GmbH hat das Slany-Design-Team bereits vor einiger Zeit beauftragt, hierzu eine Studie anzufertigen. Der Still "Future-Stapler" zeichnet sich durch ein optimiertes Fahrersichtfeld aus, in dem die Streben des Fahrerschutzdaches zugleich als Hydraulikzylinder zum Verschwenken des Hubgerüstes fungieren.

Da elektro- und gasbetriebene Gabelstapler in ihrer Leistungsfähigkeit im Vergleich zu Dieselmotor-getriebenen Geräten noch immer eingeschränkt sind, werden aufgrund der hohen Tragfähigkeitsanforderungen in der Steine und Erden-Industrie hauptsächlich Dieselmotor-angetriebene Gabelstapler eingesetzt. Diese müssen aber heute, sofern sie in Hallen benutzt werden, mit Abgasreinigungssystemen wie z. B. Rußpartikelfiltern ausgestattet sein.

Im Umgang mit Gabelstaplern gibt es immer wieder schwere und schwerste Arbeitsunfälle. Kritisch wird es immer dann, wenn der Gabelstapler ins Kippen gerät und der Fahrzeugführer nicht angeschnallt ist und herausgeschleudert wird.

Dass dieses Problem auch den Herstellern Sorge bereitet, und sie um Optimierung bemüht sind, zeigen neueste Entwicklungen.



Sicherheitsgurt jetzt auch bei Gabelstaplern Pflicht

Beim Pkw ist der Sicherheitsgurt längst Vorschrift und rettet täglich viele Menschenleben. Jetzt soll er auch beim Gabelstapler für zusätzliche Sicherheit sorgen und den Fahrer in schwierigen Situationen im Fahrzeug festhalten.

Dies soll verhindern, dass der Fahrer entweder aus dem Fahrzeug herausgeschleudert wird oder aufgrund einer Panikreaktion versucht, selbst abzuspringen. Die Folge war bisher nicht selten, dass der Fahrer dann vom Schutzdach des kippenden Gabelstaplers getroffen und schwer verletzt - nicht selten sogar erschlagen wurde. Dies soll in Zukunft ausgeschlossen werden.

Die EU-Richtlinie 89/665 EWG verlangt, dass seit dem 5. Dezember 1998 keine Stapler ohne Rückhaltesysteme am Sitz ausgeliefert werden dürfen. Die Staplerhersteller haben bereits reagiert und ihre Geräte im Regelfall mit Automatikbeckengurten ausgestattet.



Weniger Abgase und trotzdem leistungsfähiger

Eine neue Generation Diesel- und Treibgas-betriebener Stapler in der Tragfähigkeitsklasse von 4 - 5 Tonnen bietet die Jungheinrich AG, Hamburg, seit Juli 1999 an. Diese verbrennungsmotorischen Gegengewichtstapler wurden komplett neu entwickelt und haben Leistung und Zuverlässigkeit bereits in umfangreichen Feldtests bewiesen. Die eingesetzten Motoren- und Katalysatoren-Techniken schonen die Umwelt. Im Focus der Entwickler stand auch die Gestaltung des Fahrerarbeitsplatzes, der ergonomisch optimiert wurde und mit 78 dB(A) am Fahrerohr auch hinsichtlich des Lärms günstige Werte aufweist. Die Nennlast heben die neuen Stapler bis in eine Höhe von 4,50 Meter.

Der 5-Tonnen-Stapler ist in seiner Klasse mit einer Gesamtbreite von 1.400 Millimetern besonders kompakt und benötigt daher lediglich eine Arbeitsgangbreite von 4,55 Meter. Die neue Staplergeneration bewältigt Steigungen bis zu 36 Prozent.

Die eingesetzten modernen Motoren belasten die Umwelt nur minimal. Der Dieselmotor hat keine sichtbaren Ruß-partikel mehr in den Abgasen. Er unterbietet mit seinen Emissionswerten für Partikel die Stufe 1 der ISO 8178-Norm, die seit April 1999 gültig ist, um 72 Prozent. Werden die Stapler mit Bio-Diesel betankt, so reduziert sich der Partikelausstoß um weitere 50 Prozent. Die Treibgasstapler sind serienmäßig mit ungeregelten 2-Wege-Katalysatoren ausgestattet. Mit den optional erhältlichen Rußfilter-Anlagen für Dieselstapler bzw. einem geregelten 3-Wege-Katalysator für die Treibgasfahrzeuge werden die Einsatzbereiche der Fahrzeuge stark erweitert. Der hochgezogene Auspuff verhindert, dass Staub aufgewirbelt wird.

Sicherheit und Ergonomie spielen bei den neuen Gegengewichtstaplern eine große Rolle. Im Falle eines Unfalls hält ein duo-sensitiver Automatik-Gurt, der bei Längs- und Querbewegungen reagiert, den Fahrer sicher im Sitz. Schalter und Hebel sind dort platziert, wo die Fahrer sie bei entspannter Sitzhaltung erreichen können: rechts neben dem Sitz. Das gesamte Fahrerplatzmodul liegt gepuffert auf Hydrolagern und schützt so den Fahrer vor gesundheitsschädlichen und ermüdenden Erschütterungen. Eine niedrige und von oben einsehbare Trittstufe erleichtert das Ein- und Aussteigen. Die Fahrer bekommen mit einem Blick auf die übersichtliche blendfreie Instrumententafel alle wichtigen Informationen. So zeigen eine LC-Anzeige und Kontroll- und Warnleuchten beispielsweise die gewählte Fahrtrichtung, die Kühlmitteltemperatur und die Betriebsstunden. Die neuen Staplermodelle sind besonders servicefreundlich, die Bauteile sind gut zugänglich und die Serviceintervalle betragen 500 Betriebsstunden. Wie alle Jungheinrich-Stapler, sind auch diese Fahrzeuge mit einem Panorama-Hubgerüst ausgestattet, welches gute Sicht auf die Last ermöglicht. Eine Integralkabine lässt sich schnell und einfach nachrüsten, um Wetterschutz zu bieten.



Neuentwicklung verringert Kipprisiko

Mehr als 1.000.000 Gabelstapler hat Toyota bisher verkauft, seit 1956 die Produktion von Gabelstaplern mit Motorantrieb aufgenommen wurde. Jetzt stellt Toyota die ersten Dieselmotor- und Treibgas-betriebenen Gabelstapler in der Leistungsklasse von 1,5 bis zu 5 Tonnen vor, die mit einem brandneuen System für aktive Stabilität, dem SAS-System, ausgerüstet sind. Im Gegensatz zu den bisher verwendeten, passiven Sicherheitsmaßnahmen, wie z. B. den seit Dezember 1998 vorgeschriebenen Rückhaltesystemen, die bei einem Unfall lediglich die Folgen begrenzen, trägt das Toyota SAS-System präventiv zur Fahrsicherheit bei: Potenzielle Gefahrensituationen werden entschärft und Unfälle verhindert, bevor sie geschehen. Der Hersteller weist aber ausdrücklich darauf hin, dass durch das neue System für aktive Stabilität die physikalischen Gegebenheiten des Gabelstaplers im normalen Einsatz zwar wesentlich verbessert werden, unter gewissen Umständen, z. B. beim einseitigen Befahren einer Rampe, Gabelstapler dennoch zum Kippen gebracht werden können. Im Folgenden soll das neue SAS-System kurz vorgestellt werden. Die Vorzüge von Staplern, die mit SAS ausgestattet werden, sind laut Hersteller:

  • Eine Verbesserung der Stabilität,
  • eine Verbesserung des Komforts für den Fahrer und
  • eine Verbesserung der Umschlagleistung.

Die Sicherheit eines Gabelstaplers gegen Kippen ist im Wesentlichen abhängig von der Last- und Gewichtsverteilung sowie der Fahrgeschwindigkeit. Treten Unfälle ein, so liegen in den allermeisten Fällen überhöhte Geschwindigkeiten oder Grenzlasten, besonders bei Kurvenfahrten, vor. Dabei verfügen sowohl Dreirad- wie auch Vierradgabelstapler über ein ähnliches Kippverhalten, welches aus dem Standsicherheits- und Stabilitätsdreieck erkennbar wird (Abb. 1). Das Problem herkömmlicher Konstruktionen von Vierradstaplern liegt in der mittig am Fahrgestell aufgehängten Lenkachse. Sobald der Gesamtschwerpunkt des beladenen oder des unbeladenen Gabelstaplers aufgrund der aufgenommenen Last, der Neigung des Fahrweges oder der Kurvengeschwindigkeit außerhalb des Stabilitätsdreieckes liegt, kippt der Gabelstapler. Am kritischsten wird die Situation bei Leerfahrt, wenn aufgrund der Gewichtsverteilung mit dem schweren Gegengewicht der Gesamtschwerpunkt nach hinten wandert. Schon bei relativ niedrigen Kurvengeschwindigkeiten kann die Kippkante erreicht werden, und der Stapler kippt um.

Um dieses Problem zu lösen, hat Toyota als erster Hersteller die Lenkachsstabilisierung entwickelt. Dabei werden im hinteren Teil des Gabelstaplers Stabilisierungszylinder zwischen den äußeren Enden der Lenkachse und dem Fahrgestell eingebaut (Abb. 2 und 3). Die Steuerung dieser Stabilisierungszylinder erfolgt über eine Microprozessorsteuerung und ein Hydraulikregelventil. Im Stapler selbst werden verschiedene Sensoren eingebaut, die kontinuierlich den Hub, das Gewicht der Last, die Geschwindigkeit, den Radeinschlag und andere Parameter messen und an die Steuerung weitergeben. Die Microprozessorsteuerung gibt dann Steuersignale an ein hydraulisches Regelventil, welches die Stabilisierungs- oder Verriegelungszylinder einstellt. Erreichen die eingegebenen Messwerte Grenzbereiche, so setzt die elektronische Steuerung die Zylinder über das Regelventil fest: Das Stabilitätsdreieck wird in ein Stabilitätsviereck umgewandelt (Abb. 4)!

Die Kippkanten wandern damit nach außen an die Lager der Stabilisierungszylinder SL und SR - die Gefahr des Umkippens wird reduziert. Ergänzt wird die Lenkachsstabilisierung durch eine zusätzliche Hubgerüststeuerung. Die neue Hubgerüststeuerung stellt den Neigewinkel automatisch mit zunehmender Höhe ein, so dass die Gefahr des Umkippens nach vorne über die Kippachse oder ein Abrutschen der Last von den Gabeln ebenfalls reduziert wird. Toyota baut das neuentwickelte SAS-System bisher in verbrennungsmotorisch betriebene Dieselstapler und Treibgasstapler in der Tragfähigkeitsklasse von 1.500 bis zu 5.000 kg ein (Abb. 5). Die Geräte dieser Baureihe zeichnen sich weiterhin durch wirksame Abgasreinigungssysteme, durch reduzierte Geräuschwerte und durch ergonomisch optimierte Fahrerarbeitsplätze einschließlich der Fahrersitze aus. Toyota bietet auch Verbrennungsmotor-getriebene Stapler in der Tragfähigkeitsklasse von 5.000 bis zu 8.000 Kilogramm an.



Große Produktvielfalt bei BT-Frontstaplern

Ein große Palette von Frontstaplern bietet der Schwedische Hersteller BT-Industries AB an, der jetzt eine Vereinbarung unterzeichnet hat, um 45 Prozent des italienischen Stapler-Herstellers Cesab zu erwerben.

Cesab wird unter dem Markennamen BT hauptsächliche elektrische Gegengewichtsstapler herstellen. Die Vereinbarung versetzt BT in die Lage, sein Leistungsangebot abzurunden. Angeboten werden zur Zeit Elektrofrontstapler in der Tragfähigkeitsklasse von 1.200 bis zu 5.000 Kilogramm.

Die verbrennungsmotorisch angetriebenen - entweder durch Dieselmotorantrieb oder Gasmotor - Gabelstapler bewegen sich in einer Tragfähigkeitsklasse von 1.500 bis zu 5.000 Kilogramm beim Spitzenmodell BTCBD 5,0. Die Schwerlast-Frontstapler der Cargo-Baureihe mit Verbrennungsmotor wurden für den intensiven Einsatz unter erschwerten Bedingungen entwickelt und sind hierbei mit Tragfähigkeiten von 4.000 Kilogramm, 4.500 Kilogramm und 5.000 Kilogramm erhältlich.

Bei diesen robusten Staplern erfolgt der Antrieb mittels eines elektronisch gesteuerten Hydrostaten. Dieser besteht aus einer am Motor angeflanschten Hydraulikpumpe, die zwei auf die Vorderräder wirkende Hydromotoren antreibt. Diese Konstruktion garantiert eine hohe Beschleunigungs- und Bremsleistung bei vergleichsweise geringem Energieverbrauch. Die ergonomische Fahrerkabine mit gut erreichbaren Bedienelementen soll dem Fahrer Komfort und Sicherheit bieten. Das servounterstützte Lenkrad und der Fahrersitz lassen sich in Höhe und Neigung einstellen. Das Armaturenbrett umfasst eine Vielzahl von Funktions-, Warn-, Fehler- und Wartungsanzeigen. Die elektronische Steuerung des hydrostatischen Antriebs ermöglicht die individuelle Programmierung unterschiedlicher Parameter wie Beschleunigung, Fahrtrichtungswechsel, Ansprechverhalten der Bremsen und Kriechgeschwindigkeit - jeweils entsprechend des geforderten Einsatzes. Die Stapler der Cargo-Baureihe sind mit Freisichtsmasten ausgestattet. Die großen, breiten Profilreifen geben die nötige Bodenfreiheit für den Einsatz im Innen- und Außenbereich. Serienmäßig sind diese Gegengewichtstapler mit einem 4,2-Liter- Dieselmotor, Seitenschieber und drei voneinander unabhängigen Bremssystemen (hydrostatische Bremse/in Öl laufende Lamellen-Bremse/Feststellbremse per Knopfdruck) ausgestattet.



Qualitätssteigerung auf hohem Niveau

Bei der Auffrischung der R 70-Baureihe (Tragfähigkeiten von 1,6 t bis 8,0 Tonnen) von Still stand die Überlegung im Vordergrund, dass die beste Technik ohne motivierte Fahrer nicht zu guten Ergebnissen führen kann. Dies spiegelt sich bei den neuen Modellen mit Tragfähigkeiten von 2,0/2,5/3,0 Tonnen wieder. Das seit rund zwanzig Jahren mehr als hunderttausendfach bewährte Antriebsprinzip der R 70-Baureihe - der Dieselmotor erzeugt Strom, der den Elektrofahrmotor antreibt - bietet Möglichkeiten, die kein konventionell angetriebener Stapler nutzen kann:

  • Drehmoment und Drehzahl können unabhängig voneinander geregelt werden - das erlaubt feinfühliges und millimetergenaues Fahren, Beschleunigen und Bremsen ausschließlich mit dem Fahrpedal.
  • Das Bremsen des Staplers erfolgt elektrisch - also verschleißfrei und ebenfalls nur mit dem Gaspedal.
  • Die Beschleunigungswerte sind mit und ohne Last praktisch gleich.
  • Die maximale Fahrgeschwindigkeit ist ohne Zugleistungsreduzierung für besondere Einsätze einstellbar.
  • Die Standzeit der Kohlebürsten im elektrischen Fahrmotor ist gegenüber konventionellen Elektromotoren länger.
  • Die reduzierte thermische Belastung des Fahrmotors erhöht die Lebensdauer des Kollektors.
  • Die elektrische Steuerung arbeitet digital über ein Datenbussystem. Das heißt, es gibt im Stapler weniger elektrische Schalter, weniger Stromkabel und Steckverbindungen, also weniger fehleranfällige Bauteile. Außerdem ist mit dem Datenbus die Systemdiagnose problemlos möglich.

Die neuen R 70-Stapler bieten darüber hinaus Besonderheiten, die dem Fahrer die Arbeit erleichtern:

  • Die Beschleunigungs- und Bremswerte sowie die Fahrgeschwindigkeit können aus fünf voreingestellten Möglichkeiten jederzeit einsatzbezogen gewählt werden.
  • Das Gaspedal gibt die vom Fahrer gewünschte Geschwindigkeit vor und wirkt beim Loslassen der Bremse. Der Fahrer braucht den Fuß also nicht ständig zwischen Gas- und Bremspedal wechseln. Das vermeidet frühzeitiges Ermüden und Konzentrationsschwächen.
  • Auf geneigter Fahrbahn bleibt der Stapler bei unbetätigtem Gaspedal sicher stehen, unbeabsichtigtes "Wegrollen" ist ausgeschlossen. Der Fahrer muss während kurzer Stopps also nicht auf die Bremse drücken; seine Beinmuskeln werden entlastet.
  • Egal wie groß oder klein der Fahrer ist, durch den vielfach verstellbaren Sitz und die einfach und stufenlos verstellbare Lenksäule "passt" der Fahrerplatz immer genau.
  • Das Einspeichenlenkrad ist klein im Durchmesser und flach angeordnet, das sorgt für mehr Bewegungsfreiheit, ermüdungsarme Lenkbewegungen und bequeme Armhaltung.
  • Nur etwa dreieinhalb Lenkradumdrehungen sind von links nach rechts nötig, das schont Arm- und Rückenmuskulatur.

All diese Elemente fördern die Fahrermotivation und beeinflussen somit die Leistung positiv.



Spezialist für schwere Lasten

Gabelstapler in der Tragfähigkeitsklasse bis zu 50 Tonnen bietet der schwedische Hersteller Svetruck an. Diese Geräte sind mit integrierter hydraulischer Seitenverschiebung, Gabelverstellung und Niveauausgleich ausgerüstet. In die Schwerlaststapler werden leistungsfähige Komponenten, wie z. B. Volvo-Turbolader-Motoren, Clark- bzw. Rockwell-Getriebe sowie Kirkstall- oder Kessler-Antriebsachsen eingebaut. Der Fahrer stand bei Svetruck immer im Mittelpunkt. Ergonomisch richtig angeordnete Schalter sind bequem zu erreichen. Dies ergibt sich aus der parabolen Form des Instrumententrägers. Lenkrad, Fahrersitz und Rückenlehne sind in Höhe und Neigung verstellbar. Ein luftgefederter Fahrersitz ist als Option erhältlich. Für die Fahrzeuglenkung stehen drei zusätzliche Systeme zur Wahl: Minilenkrad, Drucktasten oder Joystick an der linken Armlehne - dies allerdings gegen Mehrpreis. Die Heizungs- und Lüftungsanlage arbeitet mit einer automatischen Temperaturregelung und erzeugt nach Herstellerangabe stets ein angenehmes Kabinenklima. Hierzu tragen auch Sonnenschutzrollos für alle Scheiben bei, die als Option erhältlich sind.

Irischer Stapler zum Mitnehmen

Der Moffett-Mounty-Mitnehmstapler bewältigt den Transport sämtlicher Materialien, die auf der Baustelle benötigt werden. Die Last kann selbst bei schwersten Bodenverhältnissen exakt dahin transportiert werden, wo sie benötigt wird. Die innerhalb der Bauindustrie bevorzugten Modelle sind die Schubmaststapler der Moffet Engineering Ltd. M 2703 (2,7 Tonnen Tragfähigkeit) und M 2403 (2,4 Tonnen Tragfähigkeit). Beide Geräte sind äußerst robust und bedienerfreundlich. Unterschiedliche Gabeln, Masthöhen und verschiedene Anbauvorrichtungen, z. B. Bigbag-Aufhängungen, Zinkenverstellgerät, Palettenschieber, Drehgerät und Kranarm sind erhältlich.



Winterdienst mit dem Gabelstapler

Ein Spezialist für intelligente Zusatzgeräte für Gabelstapler ist die Bauer GmbH in Südlohn. Wenn es um Teleskoparme zum hängenden Anschlagen von Lasten, um Anbauschaufeln zum Verladen von Schüttgütern oder um Kippbehälter zur Abfallbeseitigung geht, Bauer hat entsprechende Lösungen.Besonders aktuell ist der Einsatz von Staplern im Winterdienst. Ausgerüstet mit einem entsprechenden Zusatzgerät löst der Gabelstapler die Probleme, die verschneite und schneeverwehte Betriebs- und Lagerplätze, Fahr- und Gehwege oder Parkplätze mit sich bringen. Der Bauer-Schneeschieber wird mit den Gabelzinken des Staplers einfach wie eine Palette aufgenommen, gesichert und ist sofort einsatzbereit. Die 1.500 bis 2.400 Millimeter breiten Räumschilde sind manuell mit wenigen Handgriffen nach links und rechts verstellbar und können mit anschraubbaren Stahl-, Gummi- und Vulkolan-Schürfleisten sowie mit Federklappscharen ausgerüstet werden.Zusätzlich hat Bauer auch entsprechende Streugeräte für Sand, Salz und Splitt im Angebot.



Fass-Handling: Ergonomisch und sicher !

Wer kennt nicht die Schwierigkeiten beim Ausgießen aus einem 200-Liter-Fass? Viel Bewegungsfreiheit ist nicht vorhanden, es sind aber zwei Personen zum Hantieren des Fasses erforderlich.

Für diese Situation bietet Logitrans eine Lösung an. Zum Heben von liegenden und stehenden Fässern sowie auch zum Heben, Kippen und Transportieren von Fässern, hat der dänische Hersteller den Fasskipper entwickelt, der leicht und einfach an allen Logitrans-Staplern und Logi-Liften mit Breitspurgestell montiert werden kann, ohne ihre gute Wendigkeit zu begrenzen.

Der Fasskipper ist zum Heben von Kunststoff- oder Stahlfässern vorgesehen, wobei die entsprechenden Greifbeschläge gewechselt werden müssen. Die Tragkraft beträgt 350 Kilogramm. Das Fass kann um 360 Grad in beiden Richtungen gekippt und in jeder Neigung festgehalten werden.



Starker Nachwuchs bei Linde

Mit den Niederhub-Kommissionierern N 20 und N 25 sorgte Linde Ende 1998 für Innovatives in der Lagertechnik. Jetzt komplettieren 3 weitere Modelle, die durch internationale Designpreise prämierte Baureihe. Das Besondere ist der zusätzliche Gabelhub, der für optimiertes Handling und gesundheitsschonende Bewegungsabläufe beim Kommissionieren sorgt. Gesundheitsrisiken werden so minimiert. Die neuen Modelle verfügen über Tragkräfte von 1, 2 bis zu 2 Tonnen. Auf Knopfdruck lässt sich die Palette auf die gewünschte Höhe anheben und bequem bepacken. Ein Highlight bei der ergonomischen Ausstattung: Die elektrisch betätigte Doppelgriffsteuerung, der "Linde-Lenker". Diese Konstruktion verbindet die Vorteile einer Deichsel mit denen eines Lenkrads. Die Bedienelemente sind so angeordnet, dass sie sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand betätigt werden können. Beim Bremsen steht die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb haben alle Modelle 3 unabhängig voneinander wirkende Bremssysteme und bremsen automatisch beim Loslassen des Fahrschalters. Ein elektronisches Bremssystem, das Linde-brake-control, macht es möglich. Dazu kommt ein elektromagnetisches Bremssystem, das proportional zur aufgenommenen Last wirkt sowie eine Gegenstrombremse.



Schubmaststapler mit Superelastik-Bereifung

Den ersten Schubmaststapler mit Superelastik-Bereifung präsentiert jetzt die Jungheinrich AG. Der Stapler kombiniert die Vorteile von freitragenden Elektrostaplern mit denen der herkömmlichen Schubmaststapler. Der neue Stapler kann aufgrund seiner Bereifung und Bodenfreiheit auch Transporte im Außenbereich durchführen. Er verfügt über eine Nennlast von 1.600 Kilogramm bei einem Lastschwerpunkt von 600 Millimetern bis in 5 Meter Hubhöhe.





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