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Marienkäfer werben für Gelassenheit

Im Jahr 1999 wurden in Deutschland ca. 7.700 Personen im Straßenverkehr getötet. Das entspricht einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre auch 1999 fort. Demgegenüber ist die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr mit über einer halben Million gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent gestiegen.Ungenügender Sicherheitsabstand gehört nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. "Leider fahren zu viele Kraftfahrer immer noch zu dicht auf, ob auf der Autobahn oder innerhalb von Ortschaften", erklärte Professor Manfred Bandmann, Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Gegen Jahresende hat der DVR deshalb seine Autobahnplakat-Aktion "Ja, wo fahren Sie denn?" mit den dafür entwickelten Marienkäferfiguren ausgeweitet.In einer konzertierten Aktion der Berufsgenossenschaften, des DVR und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sind die Marienkäfer auch auf Innerortsplakaten zu sehen. In Fernsehspots werben die "Krabbeltiere" nun ebenfalls für eine gelassene Fahrweise. Als Postkarten sind die Marienkäfer-Motive in Postämtern kostenlos zu bekommen. Die Marienkäfer-Aktion soll dazu anregen, das eigene Verhalten zu überdenken und innerhalb von Ortschaften den Abstand einzuhalten. Auf der Autobahn sollte der Spurwechsel als ein normaler Überholvorgang angesehen werden, bei dem man flexibel reagiert und zum Schluss wieder rechts einschert.





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