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Heidelberger Baustoffwerke stellen archäologische Funde aus

Heidelberger Baustoffwerke stellen archäologische Funde aus In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Bodendenkmalpflege hat die Heidelberger Baustoffwerke GmbH in Perniek/Neukloster ein seit langem geplantes Projekt verwirklicht. Im Schulungszentrum des modernen Werksgeländes hat eine Ausstellung über archäologische Funde eröffnet. Drei Glasvitrinen beherbergen nun ausgewählte Fundstücke aus verschiedenen Epochen, die an verschiedenen Gewinnungsstandorten der Heidelberger Baustoffwerke in Mecklenburg-Vorpommern geborgen werden konnten. Nach aufwendigen Prospektionsmaßnahmen im Zuge der Kiesprospektion ans Tageslicht gelangt, sollten die Funde nicht in den Kellern der regionalen Bodendenkmalpflege archiviert werden. Vor zwei Jahren entschlossen sich daher das Unternehmen und das Landesamt für Bodendenkmalpflege zu einer öffentlich zugänglichen Ausstellung in der Verwaltung der Baustoffwerke. Obwohl die wirtschaftlichen Anforderungen an den Rohstoffabbau und die Vorstellungen des Landesamtes über den Umfang der Prospektion schon vom Ansatz her in einem Spannungsverhältnis stehen, gehört die Umsetzung der Verantwortung für den Denkmalschutz laut Geschäftsführer Jan Buck-Emden zur Unternehmensphilosophie. Die für die Ausstellung ausgewählten Exponate mit ergänzenden Zeittafeln sind noch das ganze Jahr über zu bestaunen. Schon am Eröffnungstag kamen zahlreiche Besucher auf das Werksgelände, viele Schulklassen haben sich für einen Blick in die Geschichte der Region von der Bronze- und Steinzeit über die Eisen- und Slawenzeit bis zur Neuzeit angekündigt.





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