www.steine-und-erden.net > 2000 > Ausgabe 1/00 > Wo Arbeitssicherheit großgeschrieben wird

[Die Industrie der Steine + Erden]






Wo Arbeitssicherheit großgeschrieben wird

Auch zur kommenden Internationalen Handwerksmesse (I.H.M. 2000), die vom 16. bis 22. März zum 52. Mal in München stattfindet, wird das Thema "Sicherheit am Arbeitsplatz" wieder einen hohen Stellenwert einnehmen. Die Berufsgenossenschaften und das Bayerische Landesamt für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik werden sich mit dieser Thematik durch ausführliche Präsentationen auf rund 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche auseinandersetzen.Die gegenwärtigen Statistiken, die von den gewerblichen Berufsgenossenschaften vorgelegt werden, sind sehr erfreulich: In der Zeit von 1960 bis 1998 nahm die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle je tausend Vollarbeiter von 132,7 auf 39,4 ab. Das entspricht einem Rückgang um 70 Prozent.Weniger erfreulich ist die Entwicklung, wenn einzelne Verletzungsarten wie Quetschungen und oberflächliche Wunden betrachtet werden. Noch immer machen zum Beispiel Schnitt- und Stichverletzungen 26 Prozent und Quetschungen 10 Prozent aller meldepflichtigen Arbeitsunfälle aus. Jede dritte Verletzung in der gewerblichen Wirtschaft ist nach Angaben der Berufsgenossenschaften damit eine Quetschung, Schnitt- oder Stichverletzung. Um auf diese Zusammenhänge aufmerksam zu machen, befasst sich die diesjährige Sonderschau im Rahmen der I.H.M. mit diesem Thema.





Inhaltsverzeichnis Ausgabe 1/00 | Zurück zu unserer Homepage