www.steine-und-erden.net > 2000 > Ausgabe 1/00 > Geringer Abstand ist häufige Unfallursache

[Die Industrie der Steine + Erden]






Geringer Abstand ist häufige Unfallursache

Autofahrer unterschätzen nach wie vor das Sicherheitsrisiko, das sie bei zu dichtem Auffahren eingehen: Bei jedem siebten Unfall mit Personenschaden zählt ungenügender Abstand mit zu den Unfallursachen. Von 377.000 Unfällen im Jahr 1998, bei denen Menschen verletzt wurden, war bei 53.924 falscher Sicherheitsabstand mit im Spiel. 161 Menschen starben bei diesen Unfällen, 5.769 wurden schwer und 68.749 leicht verletzt.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft (StBG) appellieren an die Autofahrer, gerade jetzt, im Winter, ganz besonders auf ausreichenden Abstand zu achten. Wer sich bei schlechter Sicht durch Regen, Nebel oder Schneefall ausschließlich an den Rücklichtern des Vordermannes orientiert und den Sicherheitsabstand gefährlich verkürzt, verursacht schnell einen Auffahrunfall. Ausreichender Sicherheitsabstand bedeutet: mindestens einen halben Tachoabstand einhalten. Das heißt, Autofahrer, die mit Tempo 100 unterwegs sind, sollten für 50 Meter Zwischenraum zu ihrem Vordermann sorgen. Eine Orientierungshilfe sind dabei die Leitpfosten an Autobahnen und Landstraßen, die meistens genau in diesem Abstand stehen. Wie wichtig ein ausreichender Sicherheitsabstand ist, zeigt folgendes Beispiel: Bei Tempo 70 hat ein Auto bereits 20 Meter zurückgelegt, bevor der Fahrer überhaupt reagiert und das Bremspedal tritt.





Inhaltsverzeichnis Ausgabe 1/00 | Zurück zu unserer Homepage